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Abschied von Gianfranco

  • Autorenbild: Sieglinde Ivo
    Sieglinde Ivo
  • 27. Mai
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 27. Mai


Mit großer Trauer haben wir am 26. Mai erfahren, dass Gianfranco Ribolzi verstorben ist.

Gianfranco war ein italienischer FKK-Pionier, der seit seinem Einstieg in die Bewegung im

Jahr 1964 eine führende Rolle als Aktivist innehatte.



Seine bleibenden Verdienste sind zahlreich. Er und seine verstorbene Frau Luisa gründeten 1969 „Le Betulle“, das FKK-Dorf im Piemont. Er war mehr als 20 Jahre lang Präsident der FENAIT, des italienischen Föderationsverbands der Naturisten.


In dieser Funktion half er bei der Organisation des INF-FNI-Weltkongresses 2010 in Kalabrien, Italien – bislang das einzige Mal, dass der Kongress in Italien stattfand. Er war zudem Präsident und treibende Kraft hinter der UNI, der Union der italienischen Naturisten.


Seine Leidenschaft und sein feuriges lateinisches Temperament veranlassten ihn, für das

einzustehen, woran er glaubte, was ihm nicht immer Freunde auf allen Seiten einbrachte, doch seine Errungenschaften und sein Beitrag zum FKK sind zahlreich.

Freunde und Kollegen aus der gesamten internationalen FKK-Gemeinschaft haben ihm Tribut gezollt. In einer Mitteilung auf der Website von Le Betulle wurde er als „ein Mann mit großem Herzen, visionär und leidenschaftlich“ beschrieben.


Auf der UNI-Website heißt es:

„Gianfranco hinterlässt uns das Wesen des FKK-Geistes, auf das wir uns bei der

Weiterentwicklung unserer selbst und unserer Bewegung stets stützen können.“


Armand Ceolin aus Luxemburg sprach für viele:

"Gianfranco hat so viel von sich selbst für die Entwicklung des Naturismus in Italien gegeben. Er reiste, er sprach, er verteidigte, er ermutigte, er organisierte. Er war bei so vielen Treffen und Kongressen anwesend, stets mit derselben Entschlossenheit, derselben Großzügigkeit des Geistes. Und nun, wenn ich zurückblicke, wird mir bewusst, wie wichtig seine Anwesenheit war – nicht nur für die Bewegung, sondern auch für die Menschen, deren Weg sich mit seinem kreuzte. Für mich. Deshalb aus tiefstem Herzen: Danke, Gianfranco, für alles, was Sie getan haben. Und danke für die

Freundschaft, die Sie mir geschenkt haben.“

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