Hätte Jesus FKK gemacht
Thomas Holtbernd

Zunächst scheint es abstrus zu sein, die Frage zu stellen, ob Jesus sich auch unbekleidet unter die Menschen gemischt hat oder hätte. Historisch dieser Frage nachzugehen, wäre wohl auch unlauter und reine Spekulation. Das Interesse an einer Antwort dürfte dabei mehr von Ideologie getragen sein als von einem redlichen Bemühen um Aufklärung. Doch diese Frage im Sinne einer konstruktiven Provokation zu verstehen und den dadurch ausgelösten Fantasien, Ängsten und Verunsicherungen nachzugehen, kann die Einstellung zur Nacktheit, zum eigenen Körper und zur Sexualität zu mehr Klarheit führen. Vor allem dürfte bewusst werden, wie stark eine vermeintliche Ehrfurcht, anerzogene Vorstellungen von dem, was „heilig“ oder göttlich ist wie auch unsere Hemmungen, dem Heiligen konkret leiblich entgegenzutreten, auf unsere Denkweise wie auch unsere Gefühle eingewirkt haben und immer noch einwirken. Es ist dabei äußerst schwierig und wohl auch nicht zu lösen, eine „heilige Scheu“ von dem zu differenzieren, was an Vorstellungen und Überzeugungen durch unsere Erziehung und Sozialisation geformt wurde. Die enge Verbindung von Erotischem und Göttlichem lässt sich über alle erzieherischen oder kulturellen Prägungen hinweg jedoch nicht leugnen.

Autostimulation statt Erotik
Thomas Holtbernd

Wer sich ein Piercing machen, ein Tattoo stechen lässt oder eine Intimrasur vornimmt, lenkt seine Aufmerksamkeit genau auf die Körperstelle, wo ein solcher „Eingriff“ vorgenommen wird. Das könnte unter ästhetischen Gesichtspunkten betrachtet und als „Schönheit“, vielleicht auch provokative Antiästhetik oder Infragestellung ästhetischer Normen diskutiert werden. Auf der rein oberflächlichen Ebene scheint eine solche Erklärung von „Körpergestaltung“ oder Bodymodification überzeugend zu sein. Erklärend ist eine solche Beschreibung indes keineswegs. Dies zeigt sich oft schon darin, dass Menschen, mit denen man über ihre Tattoos, Piercings oder Intimrasur reden will, sich in den meisten Fällen lediglich auf die Ebene des Äußeren einlassen. Inwieweit diese „Eingriffe“ auch Hinweis oder Ausdruck einer inneren Befindlichkeit sind, würde, so drängt es sich zumindest oft auf, das konstruierte Selbstbild infrage stellen.

Jede Reise ist eine Ermittlungsfahrt

Krimiautorin Geli Wesner präsentiert neuen Roman „SOKO Camping – Textilfrei ins Jenseits“
Das Leben auf Campingplätzen ist oft „kriminell komisch“, findet die Schwäbisch Gmünder Journalistin und Buchautorin Angelika „Geli“ Wesner. Selbst begeisterte Camperin beobachtet sie auf ihren Reisen die campenden Mitmenschen ganz genau. “Das ist der Stoff, aus dem die wahren Komödien geschrieben werden“, schmunzelt sie.

Dänemark ist für FKK-Freunde immer eine Reise wert.

Jetzt noch mehr: Der Golfplatz “Mensalgaard” ist am 07.08.2016 für Naturisten reserviert.


Dänische Naturisten (Danske Naturister) arrangiert ein Nacktgolfevent mit nachfolgendem Picknick. Alle sind willkommen; Geübte wie Anfänger. Es findet am 07.08.2016 Statt von 14 Uhr und geht so lange wie wir lustig sind. Warum also nicht einen FKK-Urlaub in Dänemark mit Golf verbinden?

 

Angelika Wesner

„Die Türen durchlässiger machen“

In Duisburg trifft Kultur auf Naturisten-Föderation

Von Christoph Müller

Mit innovativen Ideen müssen Naturisten für die eigene Sache werben. Dies denkt sich auch Hans-Peter Gobien, der Mitglied im Lichtbund Niederrhein in Duisburg ist. „Kultur meets Naturisten“ steht über einer Veranstaltung, die am Samstag, 25. Juni 2016, auf dem Vereinsgelände des naturistischen Breitensportvereins im Duisburger Süden stattfinden wird. Denn um 20:00 Uhr wird an diesem Abend die Journalistin und Schriftstellerin Angelika Wesner ihre Krimi-Komödie vorführen.

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