„In die Mitte der Nackten“

Mark Haskell Smith: Naked at lunch – Ein Nacktforscher in der Welt der Nudisten, Heyne-Verlag, München 2016, ISBN 978-3-453-67701-2, 335 Seiten,  12.99 Euro.

Für den Journalisten Mark Haskell Smith ist die Welt der FKK-Begeisterten fremd gewesen – bis er sich an sein Buch „Naked at lunch“ gewagt hat. Dann hat er einen Schritt gewagt, der für ihn wohl mehr als ein Quantensprung gewesen sein muss. Smith hat die Kleider abgelegt, hat sich auf eine FKK-Kreuzfahrt, sich in Naturisten-Camps einquartiert und hat an Nacktwanderungen in den österreichischen Alpen teilgenommen.


„Mord in der naturistischen Idylle“

Krimi-Autorin Wesner schreibt über nacktes Campen

Angelika Wesner: Textilfrei ins Jenseits – Ein Krimi (nicht nur) für Camper, Eigenverlag, Schwäbisch Gemünd 2014, ISBN 978-3-00-047768-3, 384 Seiten, 12.50 Euro.

Für den eingefleischten Naturisten ist es nicht ungewöhnlich, dass sich nackte Menschen auf einem Campingplatz tummeln. Für überzeugte Freunde des Nacktseins ist es jedoch unvorstellbar, dass die Oase der Freikörperkultur zu einem Tatort wird. Die Schriftstellerin Angelika Wesner hat in ihrem Kriminalroman „Textilfrei ins Jenseits“ die Anhänger des Nacktseins in den Verdacht gebracht. Denn auf einem baden-württembergischen Campingplatz haben FKK-Anhänger ein Stück des Campingplatzes separiert, um sich dort wohlzufühlen.

Kinderleicht-Camping-Krimi und mehr
Von Christoph Müller gelesen
Auf einem solchen Campingplatz möchte ich keinen Urlaub machen. Dieser Gedanke schoss mir während der Lektüre des Kriminalromans „Kinderleicht“ immer wieder durch den Kopf. Was auf dem Campingplatz von Jule und Michael in der verträumten Eifel passiert, sucht den Vergleich. Eine Kinderleiche ist der Anfang allen Übels, weil Jule und Michael den Campingplatz mit einem Schwimmbad attraktiver machen wollen. Das gemeinsame Kiffen der jugendlichen Annalena und Benny eröffnen einen anderen Erzählstrang.

Reinhard Krüger: Der Stinkefinger – Kleine Geschichte einer wirkungsvollen Geste, Galiani Verlag, Berlin 2016, ISBN 978-3-86971-123-2, 175 Seiten, 16.99 Euro.

Jetzt einmal Hand aufs Herz. Können Sie behaupten, Sie hätten den Stinkefinger nicht einmal einer Zeitgenossin oder einem Zeitgenossen gegenüber gezeigt ? Ist es Ihnen nicht einmal so ergangen, dass Sie es gedanklich getan haben ? Es wäre fast unglaublich. Allzu alltäglich taucht der Mittelfinger als scheinbares Zeichen der Missgunst und Verärgerung auf. Umso erstaunlicher ist es, dass der Romanist und Gestenforscher Reinhard Krüger die kulturgeschichtliche Bedeutung des Stinkefingers in seinem Buch „Der Stinkefinger – Kleine Geschichte einer wirkungsvollen Geste“ aufgearbeitet hat.


„Abwechslungsreiche wie heitere Einführung in moderne Schnitzeljagd“

Markus Gründel bringt neues Geocaching-Buch auf den Markt

Von Christoph Müller

Es wird Zeit, sich für die Outdoor-Saison zu rüsten. Dieses Signal sendet das Buch „Geocaching III – Voll im Bilde beim GPS-Abenteuer“ seit wenigen Tagen. Mit dem Buch haben Melanie Lipka und Markus Gründel eine abwechslungsreiche wie heitere Einführung in die moderne Form der Schnitzeljagd geschrieben. Markus Gründel, der auch ein begeisterter Naturist ist, gehört zu den führenden Geocachern im deutschsprachigen Raum.

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