„Er gibt der Freikörperkultur Gesichter und Geschichten“
Fotograf Norbert Sander zeigt Vielfältigkeit der FKK

Eines muss man dem Fotografen Norbert Sander lassen. Mit seinem Buch „Nackedei 2 – Freikörperkultur heute“  gibt er der Freikörperkultur Gesichter und Geschichten. Was häufig verschämt verschwiegen wird, kommt in seinem Buch zur Sprache. Die Freude an und die Lebendigkeit der Freikörperkultur werden in dem abwechslungsreichen Buch spürbar.

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Der Tod macht niemals Urlaub
Angelika Wesner 
Eigenverlag, Schwäbisch Gemünd 2011, ISBN 978-3-00-036529-4, 292 Seiten, 12.50 Euro.

Am Ufer eines Sees mitten in Baden Württemberg wird ein Toter gefunden. Auf den ersten Blick hat man den Eindruck, dass er nach einem lebhaften Cocktailabend im Wasser ertrunken ist. Bei der Obduktion des Leichnams stellt sich heraus, dass er ermordet worden ist. Der Campingplatz „Swimming Paradise“ ist der Ort des lebhaften Geschehens, in das hinein die Kommissare Jennifer Reitmann und Rainer Sommer geschickt werden.


„Mord in der naturistischen Idylle“

Krimi-Autorin Wesner schreibt über nacktes Campen

Angelika Wesner: Textilfrei ins Jenseits – Ein Krimi (nicht nur) für Camper, Eigenverlag, Schwäbisch Gemünd 2014, ISBN 978-3-00-047768-3, 384 Seiten, 12.50 Euro.

Für den eingefleischten Naturisten ist es nicht ungewöhnlich, dass sich nackte Menschen auf einem Campingplatz tummeln. Für überzeugte Freunde des Nacktseins ist es jedoch unvorstellbar, dass die Oase der Freikörperkultur zu einem Tatort wird. Die Schriftstellerin Angelika Wesner hat in ihrem Kriminalroman „Textilfrei ins Jenseits“ die Anhänger des Nacktseins in den Verdacht gebracht. Denn auf einem baden-württembergischen Campingplatz haben FKK-Anhänger ein Stück des Campingplatzes separiert, um sich dort wohlzufühlen.


„In die Mitte der Nackten“

Mark Haskell Smith: Naked at lunch – Ein Nacktforscher in der Welt der Nudisten, Heyne-Verlag, München 2016, ISBN 978-3-453-67701-2, 335 Seiten,  12.99 Euro.

Für den Journalisten Mark Haskell Smith ist die Welt der FKK-Begeisterten fremd gewesen – bis er sich an sein Buch „Naked at lunch“ gewagt hat. Dann hat er einen Schritt gewagt, der für ihn wohl mehr als ein Quantensprung gewesen sein muss. Smith hat die Kleider abgelegt, hat sich auf eine FKK-Kreuzfahrt, sich in Naturisten-Camps einquartiert und hat an Nacktwanderungen in den österreichischen Alpen teilgenommen.

Reinhard Krüger: Der Stinkefinger – Kleine Geschichte einer wirkungsvollen Geste, Galiani Verlag, Berlin 2016, ISBN 978-3-86971-123-2, 175 Seiten, 16.99 Euro.

Jetzt einmal Hand aufs Herz. Können Sie behaupten, Sie hätten den Stinkefinger nicht einmal einer Zeitgenossin oder einem Zeitgenossen gegenüber gezeigt ? Ist es Ihnen nicht einmal so ergangen, dass Sie es gedanklich getan haben ? Es wäre fast unglaublich. Allzu alltäglich taucht der Mittelfinger als scheinbares Zeichen der Missgunst und Verärgerung auf. Umso erstaunlicher ist es, dass der Romanist und Gestenforscher Reinhard Krüger die kulturgeschichtliche Bedeutung des Stinkefingers in seinem Buch „Der Stinkefinger – Kleine Geschichte einer wirkungsvollen Geste“ aufgearbeitet hat.

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